AGB

I. Allgemeines

1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (hier AGB genannt) gelten für alle mir (Sarah Paier, SP Photography, hier Fotografin genannt) erteilten Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.

2. „Lichtbilder“ im Sinne der AGB sind alle von der Fotografin erstellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder mit / in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (digitale Dateien auf CD oder als Download, Fotofachabzüge, Leinwände, Fotobücher usw.).

II. Urheberrecht

1. Der Fotografin steht das Urheberrecht an den Lichtbildern nach Maßgabe des Urheberrechtgesetztes zu.

2. Die von der Fotografin hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich nur für den eigenen, privaten Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.

3. Überträgt die Fotografin Nutzungsrechte an ihren Werken, so ist – insofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde – jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten bedarf der besonderen schriftlichen Vereinbarung.

4. Die Nutzungsrechte gehen erst an den Auftraggeber über nach vollständiger Bezahlung des Honorars an die Fotografin.

5. Der Besteller / Auftraggeber eines Bildes im Sinne von § 60 UrhG hat kein Recht, das Lichtbild zu verfielfältigen und zu verbreiten, wenn nicht die entsprechenden Nutzungsrechte übertragen worden sind.

6. Bei der Verwertung der Lichtbilder kann die Fotografin, sofern nicht anders vereinbart, verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt die Fotografin zum Schadensersatz.

7. Die digitalen Negative (RAW – Dateien) verbleiben bei der Fotografin.

III. Vergütung, Eigentumsvorbehalt

1. Für die Herstellung der Lichtbilder wird eine vereinbarte Pauschale erhoben. Die Rechnungen enthalten keine Mehrwertsteuer. Als Kleinunternehmerin führt die Fotografin nach § 19 UstG keine Umsatzsteuer ab und besitzt deshalb auch keine Umsatzsteuer – Identifikationsnummer. Die Fotografin ist als Kleingewerbetreibende auch nicht im Handelsregister eingetragen.

2. Liegt die Fotosession mehr als 10 Tage in der Zukunft, so wird eine Anzahlung in Höhe von 25% auf den Grundpreis fällig. Der restliche Betrag ist grundsätzlich sofort nach der Fotosession ohne Abzug zu zahlen. Dies kann per Barzahlung oder durch Überweisung erfolgen. Die Auswahl der Bilder erfolgt bei der Fotografin im Studio. Das fertige Fotopaket wird bis zu einer Entfernung von ca. 10 km (vom Studio der Fotografin aus) von der Fotografin eigenhändig ausgeliefert. Darüber hinaus werden die Fotopakete verschickt und es fallen Mindestportokosten von 5,95 € an (bei größeren Bestellungen wie z.B. Leinwänden wird das Porto individuell berechnet).

3. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Lichtbilder Eigentum der Fotografin.

4. Fahrtkosten übernimmt der Auftraggeber mit 0,40 € / km (Ausnahme: Auslieferung der Fotopakete, dies ist inbegriffen).

IV. Termin

Die Fotografin ist bemüht, die vereinbarten Termine zur Fertigstellung möglichst genau einzuhalten.

Wird ein Termin von Seiten des Auftraggebers nicht rechtzeitig verschoben oder abgesagt (mind. 48h vorher), so hat die Fotografin das Recht, 50% des Grundpreises als Ausfallhonorar in Rechnung zu stellen. Dies gilt nicht bei plötzlich auftretender Krankheit oder Unfall.

V. Sonstiges

Während der Fotosession ist es dem Auftraggeber oder anderen anwesenden Personen (ausgenommen der Fotografin) nicht erlaubt, eigene Aufnahmen zu machen. Es sei denn, der Auftraggeber wird durch die Fotografin hierzu ausdrücklich aufgefordert (Making – off – Fotos).

VI. Gestaltungsfreiheit & Mitwirkung des Auftraggebers

1. Der Auftraggeber unterstützt die Fotografin bei der Erfüllung ihrer Leistungen.

2. Hat der Auftraggeber der Fotografin keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Dem Auftraggeber ist die Bildsprache der Fotografin bekannt, da auf der Webseite ersichtlich. Die Fotografien entstehen meist bei natürlichem Licht und mit offener Blende, so sind nicht alle Bereiche der Fotografie scharf; … die Farben wirken oft anders …usw. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Die Fotografin behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.

VII. Haftung

1. Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, haftet die Fotografin für sich und ihre Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Sie haftet ferner für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die sie oder ihre Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben. Für Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Filmen, Displays, Layouts, Negativen oder Daten haftet die Fotografin – wenn nichts anderes vereinbart wurde – nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

2. Die Fotografin verwahrt die Bilddateien sorgfältig für mindestens sechs Monate. Trotzdem gibt die Fotografin keine Garantie für den Erhalt der Dateien. Sie ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, von ihr aufbewahrte Bilddateien nach sechs Monaten seit Beendigung des Auftrags zu vernichten. Die Fotografin haftet nicht für gespeicherte Bilddateien. Es wird empfohlen diese käuflich zu erwerben und selber auf verschiedenen Speichermedien zu sichern.

3. Die Fotografin haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder und für verwendete DVD-R oder CD-R nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials bzw. der Speichermedien.

4. Bei Reproduktionen, Nachbestellungen und Vergrößerungen kann es zu farblichen Abweichungen gegenüber dem Erstabzug kommen. Dies ist kein Fehler. Eine Reklamation kann nicht erfolgen.

VIII. Leistungsstörung, Ausfallhonorar

1. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält die Fotografin auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass der Fotografin kein Schaden entstanden ist. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann die Fotografin auch Schadensersatzansprüche geltend machen.

IX. Datenschutz

Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Die Fotografin verpflichtet sich, alle ihr im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

X. Digitale Fotografie

1. Die Digitalisierung, Speicherung und Vervielfältigung der Lichtbilder der Fotografin auf Datenträgern aller Art bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Fotografin.

2. Die Übertragung von Nutzungsrechten beinhaltet nicht das Recht zur Speicherung und Vervielfältigung, wenn dieses Recht nicht ausdrücklich übertragen wurde.

XI. Bildbearbeitung

1. Die Bearbeitung von Lichtbildern der Fotografin und ihre Vervielfältigung und Verbreitung, analog oder digital, bedarf der vorherigen Zustimmung der Fotografin. Entsteht durch Foto-Composing, Montage oder sonstige elektronische Manipulation ein neues Werk, ist dieses mit [M] zu kennzeichnen. Die Urheber der verwendeten Werke und der Urheber des neuen Werkes sind Miturheber im Sinne des §8UrhG.

XII. Nutzung und Verbreitung

1. Die Verbreitung von Lichtbildern der Fotografin im Internet und in Intranets, in Online-Datenbanken, in elektronischen Archiven, die nicht nur für den internen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt sind, auf Diskette, CD-ROM oder ähnlichen Datenträgern ist nur aufgrund einer besonderen Vereinbarung zwischen der Fotografin und dem Auftraggeber gestattet.

2. Die Weitergabe digitalisierter Lichtbilder im Internet und in Intranets und auf Datenträgern und Geräten, die zur öffentlichen Wiedergabe auf Bildschirmen oder zur Herstellung von Soft- und Hardcopies geeignet sind, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Fotografin.

3. Die Vervielfältigung und Verbreitung von Bearbeitungen, die die Fotografin auf elektronischem Wege hergestellt hat, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Fotografin.

4. Die Fotografin ist nicht verpflichtet, Datenträger, Dateien und Daten an den Auftraggeber herauszugeben, wenn dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

5. Wünscht der Auftraggeber, dass die Fotografin ihm Datenträger, Dateien und Daten zur Verfügung stellt, ist dies zu vereinbaren und gesondert zu vergüten.

6. Hat die Fotografin dem Auftraggeber Datenträger, Dateien und Daten zur Verfügung gestellt, dürfen diese nur mit vorheriger Einwilligung der Fotografin verändert werden.

7. Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber; die Art und Weise der Übermittlung kann die Fotografin bestimmen.

XIII. Schlussbestimmungen

Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz der Fotografin, wenn der Vertragspartner nicht Verbraucher ist.
Die Unwirksamkeit einer der Punkte stellt die anderen Punkte nicht in Frage.
Durch die Auftragserteilung stimmt der Auftraggeber diesen ABGs zu.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Lage, 17.02.2015                                             Sarah Paier